19. Atommüllkonferenz

Samstag, 18. September 2021

10.00 – 15.00 Uhr

ONLINE
(Anmeldung erforderlich bis spätestens 15.9.2021)

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass die Atommüllkonferenz keine öffentliche Veranstaltung, sondern ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung ist, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen Atommüll liegt oder an denen die Lagerung vorgesehen ist.
Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftler*innen und von Vertreter*innen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Bei den inhaltlichen Schwerpunkten der 19. Atommüllkonferenz handelt es sich um eine Zusammenstellung verschiedener Themen: KONRAD, Freimessen, Atom„ausstieg“, das Positionspapier zu schwach- und mittelradioaktiven Abfällen sowie die „End“lagersuche.

Programmübersicht:

9.30 – 10.00 Uhr        „Ankommen“ über wonder.me

10.00 – 10.15 Uhr    Begrüßung und kurze Erläuterung zur Technik

10.15 – 11.15 Uhr    Themenblock I: KONRAD und Freimessen/Strahlenschutz
11.15 – 11.45 Uhr     Pause / Gespräche im Wonder-Raum

11.45 – 12.45 Uhr    Themenblock II: Atom„ausstieg“ und Positionspapier schwach-/mittelradioaktive Abfälle
12.45 – 13.30 Uhr     Mittagspause / Gespräche im Wonder-Raum

13.30 – 14.30 Uhr    „End“lagersuche
14.30 – 14.45 Uhr     Pause / Gespräche im Wonder-Raum

14.45 – 15.00 Uhr    Abschluss → Ankündigungen und Ausblick

Ausführlichere Angaben stehen im

Nach Gorleben auch Schacht KONRAD aufgeben!

Stellungnahme der Atommüllkonferenz (getragen von den unterzeichnenden Organisationen – Stand 21.04.2021: 78)

Gorleben lebt – Salzgitter soll auch leben!
Während im Zuge des Standortauswahlverfahrens der Standort Gorleben als künftiges tiefengeologisches Lager für radioaktive Abfälle endlich ausgeschlossen worden ist, wird in Salzgitter das alte Eisenerzbergwerk Schacht KONRAD weiter zu einem Atommüll“end“lager umgebaut. Das Projekt, das ebenfalls aus den 1970er Jahren stammt und für das es ebenfalls kein Standortauswahlverfahren gegeben hat, soll laut Betreiber, der Bundesgesellschaft für Endlagerung mit beschränkter Haftung (BGE) 2027 in Betrieb gehen. Das Projekt KONRAD wäre nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik nicht mehr genehmigungsfähig.

– weiterlesen im Dokument –