12. Atommüllkonferenz

Samstag, 17. Februar 2018
11.00 – 17.00 Uhr
Volkshochschule Kassel
Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

Programm

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

Begrüßung, politische Einführung
Ursula Schönberger und Henning Garbers

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

Probleme beim Start des neuen Standortauswahlverfahrens?
Als ersten Schritt hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) von den Ländern geologische Daten zur Ermittlung der Ausschlussgebiete angefordert. Die Ergebnisse sollten Ende September 2017 veröffentlicht werden. Dies verzögert sich. Wie agiert die BGE, was machen die Länder?
Referent: Dr. Michael Mehnert (www.endlagerdialog.de)

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

Verfahrenstricks oder wer vertritt welche Interessen? – das Beispiel Morsleben
Am aktuellen Beispiel Morsleben zeigen sich Abgrenzungsprobleme der neuen staatlichen Akteure. Auch stellt sich die Frage, wie unabhängig vom Umweltministerium die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) agieren können.
Referenten: Thorben Becker (BUND) und Dr. Michael Mehnert (www.endlagerdialog.de)

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen

AG 1: Abschaltung – Stilllegung – Rückbau: Zwischenlager für hoch radioaktive Abfälle

  • Das Positionspapier der AG 1 zur Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle wurde in der Zwischenzeit überarbeitet und durch verschiedene schriftliche Beiträge über die Email-Liste der AG ergänzt. Die Diskussion um gemeinsame Positionen und Forderungen wird auf Basis des Positionspapiers fortgesetzt. (Das Papier wird in gedruckter Form bereitgestellt.)

Moderation: Henning Garbers

AG 2: Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll: Begleitprozesse

  • „Der moderierte Diskurs“
    Das Nationale Begleitgremium (NBG) hat interessierten BürgerInnen gleich zu Beginn des Jahres mehrere Veranstaltungen angeboten, zu denen die Zivilgesellschaft ausdrücklich zur Einmischung aufgerufen wurde.
    Wir werfen einen Blick auf diese Veranstaltungen und wollen sie im Kontext unserer Kritik am Standortauswahlverfahren bewerten. Neben den inhaltlichen Ergebnissen der Veranstaltungen möchten wir auch einen Gedankenaustausch herstellen über die Rolle des NBG anhand dessen erster Arbeitsschritte.

Input: Wolf-Rüdiger Marunde (Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg)
Moderation: Torben Klages (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)

AG 3: Freimessen / Strahlenschutz

  • Problemaufriss zur „Entsorgung“ von freigemessenem / freigegebenem Atommüll
  • Alternativen zur derzeit praktizierten „deutschen Lösung“ der Deponierung auf Hausmülldeponien?
  • Erfahrungsaustausch, Vernetzung, Forderungskatalog, Analyse der Klageschrift K 4 (Stilllegungs- und Abbaugenehmigung von Anlagenteilen des Kernkraftwerkes Biblis). Das K4-Papier wird vorher über die Email-Liste der AG versendet.

Input: Dr. Jörg Schmid (IPPNW) und Dr. Werner Neumann (BUND)
Moderation: Claudia Baitinger, BBU

16.00 – 17.00 Uhr Abschlussplenum

  • Berichte aus Workshops und Arbeitsgruppen
  • Aktionsvorschläge, konkrete Planungen
  • Ausblick, Ankündigungen, Absprachen

 

Einladungsschreiben/Programm [PDF]

Anmeldung
Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

Kostenbeitrag
Zur Finanzierung bitten wir um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).
Überweisung an die AG Schacht KONRAD e.V. Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)
IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00     Stichwort: AMK
(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

Veranstaltungsort

Volkshochschule Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

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