Die Atommüllkonferenz erinnert
Anlässlich der Jahrestage der Katastrophen 15 Jahre Fukushima und 40 Jahre Tschernobyl kritisiert die Atommüllkonferenz den zunehmend atomfreundlichen Kurs der Bundespolitik. Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie, sie ist die teuerste Art der Energieversorgung und kann keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Die Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl mahnen: jedes Atomkraftwerk stellt eine Gefährdung für Leben und Gesundheit dar. Große Gebiete um die havarierten Reaktoren sind bis heute unbewohnbar: unzählige Menschen mussten umsiedeln. Die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit wie etwa Leukämie bei Kindern, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen bei Einsatzkräften sind umfassend dokumentiert.
Die Atommüllkonferenz fordert den sofortigen Atomausstieg weltweit, bevor die nächste nukleare Katastrophe passiert. Um uns als Bevölkerung zu schützen, muss die Bundesregierung sich für eine sichere Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen einsetzen und eine klare Anti-Atom-Haltung auf der europäischen und weltweiten Bühne zeigen.
Pressemitteilung der 28. Atommüllkonferenz in Göttingen, 09.03.2026